Brigitte Pölzl

Workshops

„Paarbeziehung, Erotik und Sexualität nach der Geburt“

Wir wollen uns anschauen: Wie ist es mit der Liebesbeziehung des Paares und den veränderten Rollen in der Familie? Welche neuen Regeln für das Zusammenleben mit den vielfältigen Anforderungen des Alltags braucht die Familie, um dem erhöhten Energieaufwand gerecht zu werden? Wie geht es mir mit dem anderen Körpergefühl? Welche (unterschiedlichen) Wünsche und Bedürfnisse sind da? Wo sind die Ressourcen in der Paarbeziehung? Wie könnten sich Räume für Erotik eröffnen? Was könnte unterstützend sein? Wie können wir über „heikle“ Themen reden?

Das Angebot orientiert sich in erster Linie an den Fragen und Anliegen der TeilnehmerInnen und wird dem entsprechend individuell gestaltet.

„beruflicher Wiedereinstieg nach der Babypause?“

Intensive persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema „außerfamiliäre Betreuung“ und der Vorbereitung auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Karenzzeit. Zusätzlich gibt es nebenbei auch Infos zu Förderungsmaßnahmen für Qualifizierung, Ansprechpersonen und -stellen, Überblick und Informationsmaterial zu Kinderbetreuungsangeboten…

„Mein Leben zwischen Beruf und Familie“

Mit den erhöhten Anforderungen beruflicher und privater Art entstehen Stresssituationen und Konflikte, sobald ungelöste Situationen als gleichwertig und besonders wichtig eingestuft werden: Das Kind bleibt krank daheim, am Schreibtisch liegt ein unfertiges Projekt, die Oma muss zur Kontrolle in die Ambulanz….. Sobald das Eine getan wird, kann das Andere nicht erledigt werden. Alles gleich gut machen zu wollen bedingt oft Erschöpfung, keine Zeit für sich selbst, kaum Ruhephasen, wenig Sozialkontakte.

Themen und Inhalte

5 Säulen der Identität (Petzold): Ich in meiner körperlichen Bedingtheit, Ich in meinem sozialen Umfeld, Ich in Bezug auf Arbeit und Leistung, Ich und meine materielle Sicherheit, meine Normen und Werte. Um daraus abgeleitet erkennen und entwickeln zu können: In welchen Bereichen passt es gut? Wo braucht es etwas?

Ziele

  • Wahrnehmen – wie geht es mir mit diesem Balance-Akt?
  • Erkennen – was in meinem Alltag klappt gut (selber „auf die Schulter klopfen“)
  • Verändern – was braucht es und wie könnten erste Schritte ausschauen?
  • Festigen – sicheren Boden unter den Füßen spürbar machen.

Methoden

Erfahrungsaustausch in der Gruppe – Kreatives Arbeiten – Sich bewegen

„Anna und die Wut – Vom „unbeliebten“ Gefühl zur kreativen Energie“

Christine Nöstlinger greift in ihren Büchern berührende Alltagsthemen auf, regt mit ihrer aufdeckenden Schreibweise zum Nachdenken an und bietet auf humorvolle und einfühlsame Weise Denkansätze und Lösungen an. So auch in „Anna und die Wut“. Wenn wir gelernt haben, dass weibliche Wut ein negatives und ungehöriges Gefühl ist, kommt es zur Unterdrückung und sie sucht sich einen anderen Kanal. Wenn wir die Bedürfnisse hinter unserer Wut erkennen, kann sie uns auf einen Weg zu ungeahnter Energie und Kreativität führen.

Inhalte

Fragestellungen, Austausch und Analyse zur Geschichte „Anna und die Wut“. Was bringt mich schnell auf die Palme? Was hat Wut mit eigenen Grenzen und Bedürfnissen zu tun? Wie kann ich mich mit meinen Gefühlen mitteilen, damit es bei meinem Gegenüber ankommt? Welches kreative Potential steckt in mir und was braucht es, um es leben zu können?

Ziele

Auseinandersetzung mit dem Thema „negative“ Gefühle. Externalisieren (Geschichte zum Thema Wut hören, Ball schießen) und internalisieren (alternative Handlungsmöglichkeiten erfinden und entwickeln). Bedürfnisse formulieren können (Rosenberg). Erkennen des eigenen Potentials.

Methoden

Kommunizieren: „Literaturzirkel“, Austausch in Kleingruppen und im Plenum. Handeln: Arbeit mit Bällen und Seilen. Wissen: Theorie-Inputs.

„Starker Rücken, aktiver Beckenboden – mit Beweglichkeit und Konzentration zu mehr Kraft in und aus meiner Mitte“

Da fängt es ja schon an: Wo ist denn eigentlich mein Beckenboden? Wie stärke ich meinen Rücken richtig, ohne dass es wehtut? Wir richten den Fokus auf unsere Körperwahrnehmung, um zu erfahren, welche Bewegungsabläufe und Veränderungen in Alltagssituationen zu mehr Wohlbefinden, guter persönlicher Haltung, Aufrichtung an der eigenen Körperachse und innerer Zentriertheit führen.

Themen und Inhalte

In diesem Workshop wollen wir uns ein Bild machen von unserer Wirbelsäule und unserem Beckenboden: Wie schaut das anatomisch aus? Wie kann ich mit diesen Körperregionen gut in Kontakt kommen? Mit gezielten Wahrnehmungsübungen und Bewegungsabläufen erkunden wir die Funktion und Lage der Beckenboden-Muskulatur und unserer Wirbelsäule. „Persönliche Haltung“, „eigener Standpunkt“, „in Gang kommen“, und „im Gleichgewicht sein“ bekommen dadurch eine andere Bedeutung und können so auf unseren Alltag übertragen werden.

Ziele

  • Gesundheitsförderung und Vorbeugung.
  • Trainingsmöglichkeiten im Alltag erkennen und nutzen.
  • Bewegungsmotivation.
  • Bildhafte Vorstellung von Wirbelsäule und Beckenboden.
  • Ableitung des Erlernten für die Umsetzung in Beruf und Alltag.

Methoden

Konzentrative Bewegungstherapie. Wahrnehmungsübungen, Beckenboden- und Rückenschule. Arbeit mit kreativen Mitteln.

„Das ICH im WIR – Die Gruppe erleben“

Der Wunsch nach Zugehörigkeit ist von Geburt an ein wesentliches Grundbedürfnis jedes Individuums. Wir brauchen einander und die Gruppe, um uns Wissen anzueignen und uns weiter zu entwickeln: das eigene Selbstwertgefühl, die Fähigkeit sich auszutauschen und Freundschaften zu schließen, die Akzeptanz von Normen, gemeinsam kreativ sein im Problemlösen, verschiedene Herangehensweisen erkennen, Zusammenarbeit, Auseinandersetzung mit Rollenbildern und Hierarchien….

Die Gruppe steht als Netzwerkmöglichkeit, geschützter Bereich, Raum für Entwicklung und Ort zum Wohlfühlen zur Verfügung. Aus dem eigenen Erleben in der Gemeinschaft werden wir Rückschlüsse ziehen, was auch für unsere Kinder in einer Gruppe an Ressourcen zur Verfügung steht und was sie diesbezüglich an Unterstützung brauchen könnten. Ein Leitfaden ist die Theorie der psychosozialen Entwicklungsphasen nach E.H. Erikson.

Inhalte

Wie erlebe ich mich in der Gemeinschaft? Kann ich die Gruppe als Netzwerk, Lernbereich und sicheren Raum für Entwicklung nutzen? Wie kann ich in der Gemeinschaft meinen Standpunkt behalten, ohne mich einsam zu fühlen? Was braucht es (was brauche ich), damit sich auch mein Kind in einer Gruppe gut einfinden und wohlfühlen kann? Wie gehe ich mit den Ambivalenzen um, die sich durch außerfamiliäre Betreuung auftun?

Ziele

Stärkung des „Ich im Wir“. Wahrnehmung von und Auseinandersetzung mit eigenen Bedürfnissen und Ambivalenzen. Erweiterung des eigenen Handlungsspielraumes in Hinblick auf Bindung und freien Entfaltungsraum (für mich selbst und mein Kind).

Methoden

Jede für sich und auch miteinander: Wahrnehmen, sich bewegen, miteinander vernetzen und wieder voneinander lösen. Erfahrungsaustausch und Festigung des Erlebten, Theorie-Inputs.

Kosten für Workshops

auf Anfrage

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Brigitte Pölzl

Psychotherapeutin ∙ Beraterin ∙ Trainerin

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